Châlets de la Liberté - Oberstaufen

GÄSTEBEWERTUNGEN

Bewertungen über CHÂLETS DE LA LIBERTÉ

Erfahrungsbericht

Das Fazit gleich zu Beginn: Der Besitzer der Chalets in Oberstaufen hat nicht übertrieben. Das Haus ist wirklich ein perfekter Rückzugsort, um die Seele baumeln zu lassen.

Eine Einrichtung, die (kaum) Wünsche übrig lässt; eine entspannte Organisation und nicht zuletzt die fantastische Lage sorgten für ein völlig entspanntes Wochenende – wetterbedingt allerdings meist im Haus. Aber dafür kann der Vermieter nun wirklich nichts.^^

Im Detail:

Die Organisation:
Von der Buchung bis zur Abreise sehr unkompliziert – mit angenehmen kleinen Überraschungen. Die Anfahrt mit dem Navi führte uns anfangs in die Irre – die Privatstrasse, die zu dem Haus führt, war noch nicht in der Navi-Datenbank. Nach fünf Minuten Suche standen wir im Carport – sehr angenehm, denn es fing gerade an zu schütten. Der Verwalter führte uns sehr freundlich in die Feinheiten des Hauses ein – und davon gab es eine ganze Menge (davon später). Regionaler Sekt, Kaffe aus der regionalen Rösterei und eine Tüte feine Pralinen bildeten das Gastgeschenk – nicht unbedingt üblich und dankend entgegengenommen.

Die Einrichtung:
Gediegen und (fast) komplett. Im Erdgeschoss ein großes Wohnzimmer mit angrenzendem, offenen Küchenbereich. Zwei große Sofas, ein HD-Fernseher, ein großer Holztisch, eine Vitrine und zwei Sideboards. Alles sehr geschmackvoll, sehr stylish, teilweise Vintage – die Bezeichnung Chalet muss nun einmal mit Leben erfüllt werden. Ein heißes Möbel, ein Kaminofen, steht vor einer Travertin- Wand – ein spezieller Stein, der das Wohnklima verbessern soll. (Wir waren zu zweit und nicht annähernd in Gefahr, das Wohnklima zu verschlechtern – das ganzen Haus roch aber übrigens sehr angenehm nach frischem Holz). Brennholz gab es für den Ofen umsonst dazu. Wir haben auf Feuer verzichtet – ein bisschen scheut man sich unsinnigerweise ja doch davor, zu viel Schmutz in dieser schicken Umgebung zu hinterlassen.

In der Küche gab es den Stilbruch: Auf Glas gedruckte Kuhglocken als Spritzschutz längs der gesamten Wand hätte man in einem Chalet französischem Stils irgendwie nicht erwartet. Geschmackssache. Die Küchentechnik und die -ausstattung werden dem Anspruch gerecht: Mikrowelle, Kühlschrank mit Gefrierfach, Ceran-Kochfeld mit Backofen, Spülmaschine und sogar eine elektrische Kaffeemühle für echte Kaffee-Kenner. Wenn Perfektion erreicht werden soll, wird das manchmal auch zum Fluch: Wir vermissten ein kleines Schälmesser in dem ansonsten mit hochwertigen Stahl ausgestatteten Messerblock, eine Schere und einen Schneiduntersatz, den man auch einmal in die Spülmaschine stellen kann (Holzbrettchen taugen nicht für z.B. Fleisch). Alles Petitessen, ist natürlich klar. Mich würde es auch kein bisschen wundern, wenn die Nachmieter die Dinge demnächst auffinden werden, nachdem der Vermieter diese Kritik gelesen hat… 😉
Ansonsten hatte das Erdgeschoß noch ein Gäste-WC im Eingangsbereich, einen kleinen Sekretär unter dem Treppenaufgang und einen kleinen Eingangsflur zu bieten. Typisch für die Detailverliebtheit ist die Glastür, die den Eingangsbereich vom Wohnbereich trennt und auf die das Wappen und die Hausbezeichnung aufgeätzt ist. So ein Entree sieht man in der Regel nur in Fünfsterne-Hotels…

Wir sind keine Skifahrer – uns musste daher auch nicht interessieren, wie die schöne Holzbank mit nassen Anoraks und der Boden des Flurs mit matschigen Skistiefeln klarkommt.

Eine Holztreppe führt ins Dachgeschoß mit zwei Schlafzimmern und einem Bad sowie einem großzügigen Treppenpodest, auf dem sich der liebste Platz meiner Frau befand: Eine luxuriöse Infrarot-Wärmekabine mit Duftmittelverdampfer, Musik und Lichtfarbwechsel. Passenderweise war meine bessere Hälfte mit Rückenschmerzen angereist und verbrachte einen ordentlichen Teil der Schlechtwettertage vor den Infrarotröhren. Durchgefroren von der Piste zu kommen und in der Wärmekabine aufzutauen, stelle ich mir fantastisch vor.

Technisch interessierte mich persönlich der schnelle WLAN-Anschluss wesentlich mehr, der mit gut 25 MBit Download- und gut 5 MBit Uploadrate üppig ausgestattet war. Für mich ist das inzwischen ein KO-Kriterium: Kein Internet-Anschluss – keine Buchung.

Seitlich führte eine Tür zu einer Abstellkammer/Hauswirtschaftsraum mit Waschmaschine, Trockner, Bügelbrett/Bügeleisen, Staubsauger und anderen Reinigungsutensilien.

Die beiden Schlafzimmer sind mit fetten Boxspring-Betten und guten Matratzen ausgestattet. Sie waren für meinen Geschmack einen Tick zu weich, führten aber keineswegs zu den Verspannungen die ich von manchen Hotelbetten kenne. Die Decken groß und warm – und die Sauberkeit ließ kein bisschen zu wünschen übrig. Eine freie Steckdose gab es auch neben dem Bett – ja, ich brauche mein Tablet vor dem Schlafengehen!^^

Schließlich das Badezimmer: Eine bodengleiche Dusche mit Regen-Duschkopf und Einhebel-Mischer. Zwei große Waschbecken, das WC… Alles neu, alles bequem und luxuriös, Seife und Shampoo stehen in kleinen Fläschchen bereit – das kennt man ebenfalls von guten Hotels. Eine schräg gestellte Holzleiter für die Handtücher sieht natürlich urig aus – empfindlichere Naturen als wir es sind, könnten aber das Übereinanderhängen der Tücher missbilligen – vor allen Dingen, wenn man mit zwei Paaren anreist oder gar ein Management Meeting abhalten möchte, für dass dieses Haus und sein Zwilling nebenan perfekt geeignet wären.
Die Umgebung zu beschreiben, hieße Eulen nach Athen zu tragen. Wer das Allgäu kennt und liebt wie wir, wird wissen, was wir meinen. Vom Terrassenfenster aus kann man einen typischen grasbewachsenen Hang sehen, der während unserer Anwesenheit die Metamorphose von der grünen Alm zum Schneehügel durchmachte. Den Anblick könnte man auch von der Tischgruppe der kleinen Terrasse bewundern – das Wetter ließ das allerdings bei uns leider nicht zu.

Der Besitzer hat es in der Tat geschafft, für seine Gäste ein kleines Schmuckstück mit viel Liebe zum Detail zu schaffen. Alles in allem kann ich als Gesamteindruck nur das größte Lob niederschreiben, zu dem ich fähig bin: Ich würde jederzeit wiederkommen!

Frank

Was Gästen besonders gefallen hat

Wir haben auf Feuer verzichtet – ein bisschen scheut man sich unsinnigerweise ja doch davor, zu viel Schmutz in dieser schicken Umgebung zu hinterlassen.
Ein heißes Möbel, ein Kaminofen, steht vor einer Travertin-Wand – ein spezieller Stein, der das Wohnklima verbessern soll.
Alles sehr geschmackvoll, sehr stylish, teilweise Vintage – die Bezeichnung Chalet muss nun einmal mit Leben erfüllt werden.
Eine Einrichtung, die (kaum) Wünsche übrig lässt; eine entspannte Organisation und nicht zuletzt die fantastische Lage sorgten für ein völlig entspanntes Wochenende – wetterbedingt allerdings meist im Haus.
Die Einrichtung.
Zwei große Sofas, ein HD-Fernseher, ein großer Holztisch, eine Vitrine und zwei Sideboards.
Der Verwalter führte uns sehr freundlich in die Feinheiten des Hauses ein – und davon gab es eine ganze Menge.
Die Atmosphäre im Chalet ist sehr entspannend.
Alle Details (Dekoration, luxuriöses Geschirr)sind behutsam ausgewählt, nichts wirkt übertrieben, so dass ich das Chalet sofort als das Meine angenommen habe.
Unser Brainstorming Meeting mit Geschäftspartner im Chalet verlief optimal und alle waren von der wunderbaren Aussicht begeistert (es hatte in der Nacht geschneit), die trotz schwieriger Themen zur ausgezeichneten Stimmung beitrug.
The interior of the Chalet is well designed and the wood burner (they call it here “Schwedenofen”) was a romantic highlight in the evening together with a glas of fine wine.
We did a lot of walks in the exiting nature, used the Oberstaufen Plus Card included in the price, which gave us free access to the mountain cabins, and the Aquaria Oberstaufen, a swimming area with sauna.
Die Betten und die Sauberkeit war super

Was nach Meinung der Gäste besser sein könnte

  • Der Handtuchhalter im Badezimmer überzeugt nicht wirklich.
  • Die einfachen Halter des Toilettenpapiers entsprechen nicht dem anderen hohen Standard des Hauses.
  • I wanted to buy two of the paintings, but the manager had not yet received the quotation of each of the paintings, but I was told that they will send me the information as soon as possible as I am leaving Europe soon